Bilder SEO - Bilder für Suchmaschinen optimieren

Bilder für Suchmaschinen optimieren

Bilder SEO ist ein Teil der Suchmaschinenoptimierung und beschäftigt sich bei der OnPage Optimierung mit der Aufbereitung von Bildmaterial. Neben aussagekräftigen Texten (Content) sind Bilder ein sehr wichtiger Faktor für eine Website, da sie den Besucher emotional ansprechen, das Ranking erhöhen und die Benutzerfreundlichkeit der Website verbessern. Das Bildmaterial sollte immer zum umgebenden Text (Content) und Seitentitel (Keywords) passen und eine Einheit bilden. Ziel des Bilder SEOs ist es eine möglichst gute Platzierung in der Google Bildersuche zu erzielen um die Sichtbarkeit einer Website zu erhöhen. Erreicht wird dies durch die Optimierung der Bildeigenschaften wie: Dateiname, Alt-Tag, Title-Tag, Bildgröße, Bildformat und Dateigröße.

 

Checkliste für ein gutes Bilder SEO

  1. Einzigartiger Bilddatei-Name mit wichtigen Keywords – Begriffs-Ranking

    Das wohl wichtigste bei der Bildoptimierung ist der Dateiname, er ist am stärksten am Begriffs-Ranking beteiligt. Deshalb sollte man hier mit großer Sorgfallt arbeiten. Im Dateinamen sollten passende Begriffe (4-6 Keywords) zum Website- und Bild-Inhalt verwendet werden. Der Dateinamen sollte man immer kleinschreiben, Leerzeichen durch „-“ ersetzen und keine Sonderzeichen oder Umlaute verwenden.

  2. Bild Alt-Tag passend mit Keywords befüllen – valides HTML

    Jedes Bild benötigt Text im Alt-Attribut des Img Tags um den W3C Standards zu entsprechen und somit valides HTML zu liefern. Das Alt-Tag ist für eine barrierefreie Website unumgänglich, da es für Menschen mit einer Sehbehinderung wichtige Informationen liefert. Der Inhalt des Alt-Tags sollte mit dem Dateinamen des Bildes übereinstimmen.

  3. Title-Tag mit ansprechendem Text befüllen – Benutzerfreundlichkeit

    Das Title Tag liefert dem Besucher wichtige Detail-Informationen zu einem Bild und hat eine erklärende Wirkung. Es wird beim Überfahren mit dem Mauszeiger eines Bildes in einem kleinen Tooltip angezeigt. Die Auswirkung des Title Attributes auf das Suchmaschinen-Ranking ist umstritten, jedoch liefert es einen Mehrwert für den Website-Besucher. Der Inhalt des Title-Tags dient als Beschreibungstext des Bildes.

  4. Einheitliche Größen und Bildformate verwenden – Google-Bildersuche

    Die Kantenlänge sollte mindestens 320 Pixel und maximal 1280 Pixel lang sein. Ich verwende am häufigsten Bilder mit einer Größe von 1024 x 768px und 1280 x 800px bei 96dpi. Ideal für die Google-Bildersuche sind die Bildformate 1:1, 4:3 und 16:10, da die Bilder so in der bestmöglichen Größe dargestellt werden können und somit mehr Details abbilden, was wiederum die Klickrate erhöht.

  5. Komprimiertes Bildmaterial bevorzugt im JPG-Format – Pagespeed

    Ein Bild mit einer Größe von zum Beispiel 1280 x 800px sollte nicht größer als 300KB sein, wobei dies sehr stark von den Details des Bildes abhängig ist. Die besten Erfahrungen bei der Bildkomprimierung von JPEGs habe ich mit einer Bildqualität von 80% bei 96dpi gemacht. Grundlegend sollte man die Kompression der Bilder so wählen, das keine sichtbaren Qualitätsverluste entstehen. Als Bildformat empfehle ich auf Grund des guten Qualitäts-Größen-Verhältnisses ganz klar JPEG. Im Allgemeinen hat die Dateigröße eines Bildes keine Auswirkung auf das Ranking in der Google-Bildersuche, jedoch können große Bilder zu längeren Ladezeiten (Pagespeed) führen was wiederum Auswirkung auf das User Experience einer Website hat.

    Gute Tools für die Bildkomprimierung sind Caesium (Win) und ImageOptim (Mac).


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